

Die Exakta -Kameras sind unverwechselbare deutsche Kameras mit einem unverwechselbaren Stil. Sie sind auf Langlebigkeit ausgelegt, robust wie Panzer und fast genauso schwer.
Von August 1967 bis Dezember 1970 produzierte der Staatsbetrieb VEB Pentacon in Dresden (DDR) weiterhin die Exakta VX 1000.
Von Juni 1969 bis Dezember 1970 hatten einige für den Export in den Westen bestimmte Exakta VX 1000 eine Frontplatte ohne den Namen EXAKTA. Auf
dieser Platte ist lediglich die Bezeichnung VX 1000 auf schwarzem Hintergrund geprägt.
Gleichzeitig weisen andere Exakta VX 1000 eine schwarze Platte auf, auf der der Name ELBAFLEX geprägt ist.
Ursache für die unterschiedliche Namensgebung sind Rechtsstreitigkeiten zwischen dem früheren Eigentümer der Ihagee AG, dem Holländer Jan Steenbergen und der ihm von der DDR entzogenen Ihagee AG „in treuhänderischer Verwaltung durch den Optik VEB“. Zu einer echten Enteignung reichte der Mut weder bei den Nazis noch in der DDR. Solange die Namensrechte in einem Land nicht zugunsten des früheren Eigentümers bzw. seiner Erben geschützt waren, hieß die Kamera EXAKTA VX1000; sonst wurde dort die Bezeichung VX1000, TL VX1000 oder – etwas klangvoller – Elbaflex – verwendet.
Der VEB Pentacon verwendet den Namen ELBAFLEX, um zu kennzeichnen, dass die Kameras am Ufer der Elbe, die durch Dresden fließt, hergestellt werden.

